MOBILEcharge spricht jetzt auch Schwedisch. Mit unserem Lademanagement bringen wir unser Know-How für einen zuverlässigen Betrieb von Elektrobussen ein. Zunächst werden 12 E-Busse in dem brandneuen Depot vonGamla Uppsala Buss AB (GUB) geladen, wobei wir neben dem Planungssystem auch die Trafostation des Netzbetreibers integrieren und natürlich auch automatisiert die Vorkonditionierung der Fahrzeuge sicherstellen. Ganz nach dem Motto: „Lädst Du noch oder fährst Du schon?“
Wir haben unsere Erfahrungen zusammengepackt und eine Empfehlung für Flottenbetreiber im ÖPNVerarbeitet, um ihre Fahrzeugflotte für zukünftige Anwendungen fit zu machen. Für mehr Unterstützung nutzen Sie einfach unser Kontaktformular.
Fahrzeug-Monitoring im laufenden Betrieb mit MOBILEvhm
Automatisch den Fahrzeugzustand in Echtzeit visualisieren, wichtige Leistungsdaten einsehen (Einsatzstunden, Füllstände und Energieverbrauch, Fehlercodes u. v. m.) und mithilfe dieser Daten die Fahrzeugleistung steigern – das können Sie mit MOBILEvhm (Vehicle Health Management). Es ermöglicht Ihnen ein umfassendes Fahrzeug-Monitoring im laufenden Betrieb.
Mit einem Fahrzeug-Monitoring-System haben Sie die gesamte Busflotte und deren Performance im Blick, sowohl Ihre Diesel- als auch Ihre Elektrobusse. Herstellerunabhängig. Im aufgezeichneten Webinar erfahren Sie in einer Livedemo, wie Sie durch Einsatz von MOBILEvhm die Leistung Ihrer Fahrzeuge steigern können.
Warum Elektrizität als Kraftstoff einfacher zu nutzen ist als Wasserstoff
Um ein emissionsfreies Auto in Bewegung zu setzen, braucht man Energie. Diese Energie können wir aus der Sonne oder Wind gewinnen und in Batterien speichern, die wir dann für den Antrieb unserer Autos nutzen können. Es gibt viele Möglichkeiten, dies zu tun, aber warum nicht den einfacheren Weg wählen: mit wenigen Schritten von der Energiequelle zum Verbraucher.
Im Vergleich: Elektrizität vs. Wasserstoff als erneuerbare Energieträger für Autos
Die Verwendung von Wasserstoff alsKraftstoff
Man kann den Wasserstoff aus Wasser extrahieren und das Auto stößt nur Wasser aus. Das ist großartig und umweltfreundlich. Allerdings ist das Verfahren, um den Wasserstoff zu gewinnen und ihn für Autos fahrtauglich zu machen sehr aufwendig:Man nutzt die Energie der Sonne, um Wärme zu erzeugen, mit der man dann den Wasserstoff von Wasser abspalten kann. Dann braucht man einen großen Ort, um den Wasserstoff zu lagern, bis man ihn mit dem LKW zu den Ladestationen transportieren kann, wo er wieder gespeichert werden muss. Im Auto muss der Wasserstoff erneut in den Tanks gelagert und zur Erzeugung von Strom für den Antrieb des Fahrzeugs verwendet werden. Dieser Prozess umfasst insgesamt fünf Schritte von der Energiequelle bis zum Endverbraucher. Aber warum all diese Schritte durchlaufen, um ein Elektroauto zum Fahren zu bringen, wenn man mit nur zwei Schritten das gleiche Ergebnis erzielen kann?
Von der Sonne zum Strom
Das reine Elektroauto wird direkt an die Ladestation angeschlossen und die Batterie wird quasi direkt von der Sonne aufgeladen. Wenn Sie Ihr Auto mit Strom betreiben, können Sie von der bereits vorhandenen und sich rasch entwickelnden Infrastruktur zur Nutzung von Sonnen- und Windenergie profitieren. Diese Energiequellen sind unerschöpflich und nachhaltig. Und was noch wichtiger ist: die Energie muss nicht lange gespeichert werden, um nutzbar zu sein. Sie wird direkt in das Stromnetz eingespeist und steht dort zur Entnahme bereit. Für Autos und Busse ist Elektrizität der richtige Weg, allerdings sind Flugzeuge, Schiffe und schwere Lastwagen aktuell noch nicht für Batterien geeignet. Für diese Art von Fahrzeugen könnte Wasserstoff der Weg in der Zukunft sein, wenn wir eine grünere und nachhaltigere Zukunft des Verkehrs schaffen wollen.
Ein spannendes Projekt konnte durch die Unterstützung des Bundesminisiterium für Bildung und Forschung (BMBF) umgesetzt werden. Systemaufbau, Ladevorgang und das Erhalten der Daten wird im Video beschrieben.
Bis 2030 haben sich große Länder wie Deutschland und Großbritannien zum Ziel gesetzt, die Anzahl der verkauften Elektrofahrzeuge (EV) festzulegen und sogar die Anzahl der verkauften Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor (ICE) zubegrenzen. Um diese Ziele zu erreichen, schaffen die Regierungen Anreize für den Kauf von Elektroautos, indem sie den Verbrauchern Subventionen wie Steuergutschriften gewähren.
Aufladen eines Elektroautos an einer Ladestation mit Hilfe von OCPP
Die größte Sorge der befragten Autofahrer ist, dass es auf ihrer Fahrtroute nur eine begrenzte Anzahl öffentlicher Ladestationen gibt. Niemand möchte mitten im Nirgendwo gestrandet sein und keine andere Möglichkeit haben, als abgeschleppt zu werden. Die Ladestationen für Elektroautos liegen noch weit auseinander und die durchschnittliche Reichweite der Fahrzeuge ist nach wie vor geringer als die als die von ICE-Fahrzeugen. Die Elektrifizierung der Straßeninfrastruktur wirkt sich also direkt auf die Entscheidung zwischen einem E-Fahrzeug und einem ICE-Fahrzeug aus.
Um dieses Problem zu lösen, müssen mehr Ladestationen für E-Fahrzeuge aufgestellt werden. Die Regierungen ermutigen Unternehmen, Ladestationen auf ihrem Gelände zu installieren, damit ihre Mitarbeiter ihre Autos während der Arbeit aufladen können. Sie subventionieren den Kauf, so dass die Kosten für den neuen Käufer eines Elektroautos so niedrig wie möglich sind.
Dieser potenzielle Anstieg der Verkaufszahlen von Elektroautos wird weitere Hersteller von Ladestationen dazu motivieren, in den Markt einzusteigen. Wie halten Sie also Ihre Position auf dem Markt und wie stellen Sie sicher, dass Sie nicht von einem Neueinsteiger überholt werden?
Konformität ist der Schlüssel
Wenn Ladestationen für Elektrofahrzeuge allgegenwärtig werden, wird die größte Herausforderung darin bestehen, zu viele verschiedene Standards zu vermeiden. Verschiedene Arten von Lademanagementsystemen werden die Anzahl der Elektrofahrzeuge, die von jedem Anbieter bedient werden können, begrenzen. Dies wird die Infrastruktur noch komplexer machen, da mehr verschiedene Arten von Ladepunkten eingerichtet werden müssen.
Wenn alle Lademanagementsysteme mit OCPP-konformer Software betrieben werden, bietet Smart Charging nach der Norm ISO 15118 viel mehr Flexibilität. So können verschiedene Ladestationen an unterschiedlichen Orten aufgestellt werden, was dem Fahrer ein Gefühl der Sicherheit vermittelt, da er sein Fahrzeug immer aufladen kann.
Deshalb ist es wichtig, dass wir als Hersteller sicherstellen, dass sowohl das Lademanagementsystem als auch die Ladepunkte OCPP-konform sind. Auf diese Weise machen wir intelligentes Laden für jedermann zugänglich und können den Regierungen helfen, ihre Ziele noch vor 2030 zu erreichen.
80 Elektrobusse werden mittels 52 Ladepunkten in 4 Depots zukünftig mit dem Lademanagementsystem MOBILEcharge von CarMedialab geladen. Neben einem kundenspezifischen Ladeplan unterstützt MOBILEcharge die rnv beim Echtzeit-Monitoring der gesamten Ladeinfrastruktur und behält damit Ladeprozesse und Gesundheitsstatus der Ladepunkte jederzeit im Blick.
rnv Elektrobusse werden zukünftig mit dem Lademanagementsystem MOBILEcharge von CarMedialab geladen
Auch in diesem Projekt ist Interoperabilität gefragt. Unter anderem sind VDV 463 für eine Anbindung des bestehenden Depotmanagementsystems sowie VDV 261 zur Vorkonditionierung Bestandteile dieser Installation.
Wir freuen uns, gemeinsam mit rnv ein innovatives Projekt zu gestalten!
Erster US-Auftrag für INIT Elektromobilitätslösung
Zahlreiche Aufträge in Europa, Anfragen aus der ganzen Welt und nun der erste Auftrag in den USA: Die INIT Gruppe befindet sich mit ihren Elektromobilitätslösungen derzeit auf Erfolgskurs. GoRaleigh, Nahverkehrsunternehmen in Raleigh, der Hauptstadt des Bundesstaates North Carolina, führt zurzeit das intelligente Lademanagement MOBILEcharge ein, um seine neu angeschafften Elektrobusse effizient und kostengünstig zu laden.
Mit MOBILEcharge der INIT Tochter CarMedialab wird das Verkehrsunternehmen seine Ladeprozesse automatisieren, den Energiebedarf steuern, Dienste anpassen und die neuen E-Busse vorausschauend einsetzen. Die Integration mit dem bestehenden Betriebsleitsystem und den Planungstools des Unternehmens wird dafür sorgen, dass die Ladepläne jederzeit an die gegenwärtigen Betriebsanforderungen angepasst werden können. So ist garantiert, dass die Fahrzeuge stets möglichst kostensparend geladen und effizient eingesetzt werden können.
GoRaleighs Elektrobusse werden dank INITs Lademanagement kostensparend geladen und effizient eingesetzt.
Überwachung der Ladeaktivitäten
GoRaleigh überwacht und koordiniert mit dem System die Ladeaktivitäten effizient. Lastspitzen werden vermieden und die Ladeinfrastruktur wird bestmöglich genutzt. Der Einsatz des Lademanagementsystems wird es außerdem ermöglichen, eine Kategorisierung der möglichen Dienste eines Fahrzeugs unter Berücksichtigung der erforderlichen Ladezustände vorzunehmen (etwa einen ganztägigen Einsatz oder die Nutzung in der Hauptverkehrszeit) und auf diese Kategorien auch künftig zurückzugreifen. So wird GoRaleigh von geringeren Stromkosten und höherer Effizienz in der Betriebsteuerung profitieren.
Mit GoRaleigh unterstützt INIT ein weiteres Unternehmen beim Lademanagement und beim Betrieb einer E-Bus-Flotte. In der jüngeren Vergangenheit hatten unter anderem bereits Verkehrsunternehmen in Leipzig, Bergen (Norwegen) oder Deventer (Niederlande) auf MOBILEcharge gesetzt.
Raleigh auf dem Weg zur emissionsfreien Flotte
Die vielen Funktionen in MOBILEcharge helfen GoRaleigh dabei, das Ziel zu erreichen, bis 2023 eine zu 70 Prozent emissionsfreie oder nahezu emissionsfreie Fahrzeugflotte zu nutzen. Durch die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit des Systems wird es jederzeit möglich sein, auch eine wachsende E-Bus-Flotte bestens verplanen und effektiv einsetzen können.
Für David Eatman, Assistant Director des City of Raleigh Department of Transportation, ein wichtiger Faktor auf dem Weg zur grünen Mobilität: „Unsere Partnerschaft mit INIT wird es uns ermöglichen, die Ladeprozesse unserer E-Busse intelligent zu steuern. Außerdem werden wir durch effektives Lademanagement und die optimierte Planung der Ladevorgänge Kosten sparen.“
Weil es Kosten spart, leichter zu handhaben ist und Risiken reduziert. Als Experte für Fahrzeugdaten und Ladetechnologien stehen wir mit unserem fundamentalen Verständnis von Lademanagement an Ihrer Seite, wenn es um die Handhabung und den Einsatz von Elektroflotten geht.
Lesen Sie mehr über unsere Sicht auf smartes Laden, Vorkonditionierung, Standardisierung und das Ausrollen von elektrischen Fahrzeugflotten hier:
Es waren inspirierende Tage auf der EV Charging Infrastructure 2021 in Berlin, wo sich führende Automobilhersteller mit Entwicklern, Netzbetreibern und Entscheidungsträgern trafen, um die Bedürfnisse einer neuen Generation von Elektrofahrzeugen zu ermitteln.
Von besonderem Interesse war der Vortrag von Marc Gebert, von NXP Semiconductors. Er erläuterte anschaulich die Herausforderungen und intelligenten digitalen Lösungen für die Entwicklung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Wir sind sehr stolz, dass Marc Gebert über die produktive Zusammenarbeit mit CarMedialab berichtet hat und freuen uns schon auf zukünftige Projekte.